Ehre sei dem Blute Jesu – jetzt und in Ewigkeit!

Hauptpatron: Heilige Familie von Nazaret

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Das Jesuskind

"Wir öffnen uns für den Geist der göttlichen Kindschaft, um schon auf dieser Erde am Königreich Gottes teilzunehmen: Wer das Reich Gottes nicht so annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen (Mk 10,15). Darum bemühen wir uns demütig und vertrauensvoll im gegenwärtigen Augenblick ganz nach dem Willen Gottes zu leben. Auch wenn uns das immer wieder nicht gelingt, geben wir doch nie auf. Wir konzentrieren uns nicht auf unsere Fehler, sondern schenken Jesus unsere schnelle Rückkehr zu seiner Liebe in kindlicher Hingabe. Oft hilft uns dabei die dankbare Feststellung: DAS BLUT CHRISTI IST STÄRKER!"

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Maria, Mutter Gottes

(In der geistlichen Familie vom Heiligen Blut ist Maria vor allem als „Mutter und Königin vom Kostbaren Blut“ (15. September) verehrt. Weil das Blut ihre „Fülle der Gnaden“ bewirkt hat, verehren wir auch das Unbefleckte Herz Mariens, unter dem das Blut des Erlösers gebildet wurde. Am letzten Tag der Oktave von „Maria Himmelfahrt“, am Tag von „Maria Königin (22. August) gedenken wir auch besonders der „Frau mit der Sonne umkleidet“. Sie ist das Siegeszeichen der Kirche kraft des Blutes Christi.)

"Wir verehren in Dankbarkeit und Liebe die Gottesmutter Maria, besonders im Geheimnis ihres „Unbefleckten Herzens”, als „Mutter und Königin vom Kostbaren Blut”, sowie als „Trösterin der Betrübten”. Maria in der Welt von heute zu dienen und ihre Gegenwart erfahrbar zu machen, ist uns eine Ehre und Freude, die uns mit Kraft erfüllt. So möchten wir auch immer mehr an ihrer geistlichen Mutterschaft teilnehmen und – bildlich gesprochen – zu einem „lebendigen Kelch“ werden, der immer rein ist und offen für den Willen Gottes – angefüllt unter dem Kreuz mit dem Blut des Erlösers und aufgeopfert für die Einheit des Volkes Gottes. Mit Maria wollen wir auf Jesus im Mitmenschen schauen und dazu beitragen, dass sich in der Welt allgemein, besonders aber in den verschiedenen Institutionen der Kirche, ein echter Familiengeist ausbreitet."

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Heiliger Josef

(Haupt der Hl. Familie von Nazareth. Durch seinen Dienst in der Heiligen Familie wurde Jesus nicht durch eine „allein erziehende Mutter“ betreut, sondern konnte wie in einer echten Familie aufwachsen. Maria erfuhr durch den hl. Josef den liebevollen Schutz eines Mannes. In Bereitschaft für den Willen Gottes und durch edle Gesinnung ist er für uns ein Vorbild und Helfer beim Aufbau der Kirche von heute.)

"Wir danken dem heiligen Josef für seine Sorge um Jesus, Maria und die gesamte Kirche von heute. Wie er, wollen wir immer neu bereit sein, für die Sache Gottes die eigenen Pläne aufzugeben, Gerechtigkeit durch Erbarmen zu üben und die Schwachen und Gefährdeten zu schützen und zu unterstützen (vgl. Mt 1, 18-24). Wir verehren den hl. Josef als Quelle edler Gesinnung und in seiner Dienstbereitschaft und Treue gegenüber dem Willen Gottes. Der Zimmermann von Nazareth soll uns helfen, jede Arbeit zu achten und gewissenhaft auszuführen, um dadurch Gott die Ehre zu geben. Wir vertrauen auch auf seinen besonderen Schutz und schauen immer wieder auf ihn, um in der Erfahrung von Einsamkeit und bei der Zusammenarbeit mit Priestern und allen Männern das richtige Verhalten zu finden."

Gebet zur Heiligen Familie

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"Nebenpatrone"

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Hl. Katharina von Siena (1347-1380) Dominikaner-Terziarin, Kirchenlehrerin und Mystikerin, die häufig Frieden zwischen befeindeten Städten stiftete, den Papst verteidigte und nach Rom zurückführte. Sie hilft uns, die gesamte Welt im Geheimnis des Blutes Christi zu betrachten und kraft dieses Blutes dunkle Mächte zu bekämpfen.

Kurze Lebensgeschichte: Zu Siena 1347 geboren, gelobte sie schon als Kind ewige Jungfräulichkeit und trat dem Dritten Orden der Dominikaner bei. Von Gottes- und Nächstenliebe erfüllt, wirkte sie für den Frieden unter ihren Mitbürgern und für die Erneuerung des religiösen Lebens. Sie wurde zur Beraterin vieler weltlicher und geistlicher Großer und betrieb die Rückkehr der Päpste aus Avignon nach Rom. Gestorben am 29. April 1380 in Rom. Begraben in S. Maria sopra Minerva. 

"BLUT UND FEUER"
Jesus, du bist Güte, Jesus, du bist Liebe! Um uns mit dem Leben der Gnade zu bekleiden, hast du dein eigenes Leben verschenkt. Am Holz des Heiligen Kreuzes hast du deinen Leib ausgespannt. Du erscheinst wie ein geschlachtetes Lamm, das an allen Gliedern blutet. Im Blut hast du uns neu geschaffen für das Leben der Gnade.
Guter Jesus, meine Seele sehnt sich danach, in deinem Blut gebadet und untergetaucht zu werden: Denn im Blut findet sie die Quelle des Erbarmens;
im Blut die Güte;
im Blut das Feuer;
im Blut die wahre Frömmigkeit;
im Blut wird die Schuld überwunden;
im Blut findet das Erbarmen die Nahrung;
im Blut löst sich unsere Herzenshärte;
im Blut werden die bitteren Ereignisse süß und die schweren Lasten leicht.
Weil in deinem Blut, o Christus, die Tugenden wachsen, so berausche und ertränke
in diesem Blut meine Seele, damit sie sich mit den wahren und wirklichen Tugenden bekleide. Amen.
                                                               (Hl. Katharina von Siena)

Gebet zur hl. Katharina

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Hl. Kaspar del Bufalo (1786-1837): Römischer Priester, Gründer der Kongregation der Missionare vom Kostbaren Blut, „echter und größter Apostel der Verehrung des Kostbaren Blutes Jesu auf der Welt“ (Johannes XXIII.). Er stärkt unseren Missionseifer im Zeichen des Blutes Christi.

Kurze Lebensgeschichte: "Deshalb bin ich Priester, um die Gnadengaben des Kostbaren Blutes auszuteilen" - das waren die Leitworte, die das ganze Priestertum des hl. Kaspar del Bufalo geprägt haben. Er wurde am 06. Januar 1786 in Rom geboren. Schon in jungen Jahren erkannte er das Ziel seines Lebens, Gott zu dienen. Zwei Jahre nach seiner Priesterweihe, 1810 musste er in eine vierjährige Verbannung, weil er den Treueeid auf Napoleon verweigerte und dem Papst die Treue hielt. Diese Zeit "in der Schule des Gekreuzigten" vertiefte beim hl. Kaspar derart seine Liebe zum leidenden Herrn, dass er beschloss, sein Leben der Verkündigung der Erlöserliebe Christi zu widmen. Er wollte diese Botschaft besonders zu den Randgruppen der damaligen Gesellschaft bringen. Am 15. August 1815 gründete er die Kongregation der Missionare vom Kostbaren Blut, um durch Volksmissionen die Verehrung des Kostbaren Blutes zu verbreiten. "Ein geistliches Erdbeben" - so wurde der hl. Kaspar genannt. Er starb am 28. Dezember 1837. Sein Fest wird am 21. Oktober gefeiert.

Gebet zum hl. Kaspar

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Hl. Theresia vom Kinde Jesu (1873-1897): Karmelitin und Kirchen-lehrerin. Sie weist uns den „Kleinen Weg“ des unbegrenzten Vertrauens auf die Barmherzigkeit Gottes.

BETRACHTUNG DES BLUTES CHRISTI
"Als ich eines Sonntags die Photographie (eines Bildes) unseres Herrn am Kreuz betrachtete, war ich betroffen vom Blut, das aus einer seiner Göttlichen Hände floss. Ich empfand tiefen Schmerz beim Gedanken, dass dieses Blut zur Erde fiel, ohne dass jemand herzueilte, um es aufzufangen. Ich beschloss, im Geiste meinen Standort am Fuße des Kreuzes zu nehmen, um den ihm entfließenden Göttlichen Tau aufzufangen, und ich begriff, dass ich ihn nachher über die Seelen ausgießen müsse … Der Schrei Jesu am Kreuz widerhallte ununterbrochen in meiner Seele: „Mich dürstet“. Diese Worte entfachten in mir ein unbekanntes, heftiges Feuer … Ich wollte meinem Vielgeliebten zu trinken geben und ich fühlte mich selbst vom Durst nach Seelen verzehrt … Noch waren es nicht Priesterseelen, zu denen es mich hinzog, sondern die großen Sünder, ich brannte vor Verlangen, sie den ewigen Flammen zu entreißen."                                   Hl. Theresia vom Kinde Jesu, „Geschichte einer Seele“

Gedicht von Hl. Theresia: "Aus Liebe Leben"
Gebet zur hl. Theresia

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Hl. Pater Pio (1887-1968): Kapuziner-Pater, berühmter Beichtvater und Stigmatiker. Er stärkt in uns die Bereitschaft zur Sühne für die Sünden der ganzen Welt.

Kurze Lebensgeschichte: Pater Pio wurde am 25. Mai 1887 in Pietrelcina (Provinz Beneveto, Italien) als Sohn eines Kleinbauern geboren. Bei der hl. Taufe erhielt er den Namen Franziskus. Mit 15 Jahren trat er in das Noviziat der Kapuziner in Morcone ein. Am 10. August 1910 wurde er im Dom zu Beneveto zum Priester geweiht. Wegen seiner schwachen Gesundheit bekam P. Pio damals öfter Heimurlaub. Auf dem väterlichen Anwesen erhielt er im September 1915 die unsichtbaren Wundmale. Drei Jahre später, am 20. September 1918, erhielt er während der Danksagung nach seiner hl. Messe vor dem Chorkreuz der Gnadenkirche S. Maria delle Grazie in San Giovanni Rotondo die sichtbaren Wundmale. 50 Jahre hindurch trug P. Pio diese Wundmale. In seinem Leben geschahen viele unerklärbare Phänomene. Es ist schwierig zu sagen wie viele und welche Gaben er von Gott bekommen hat, bekannt sind z.B.: die Gaben der Seelenschau und der Bilokation. Tausende von Menschen wurden durch ihn an Leib und Seele geheilt. Am 22. September 1968 feierte er seine letzte hl. Messe. Um 2.30 Uhr am 23. September 1968 starb er im Rufe der Heiligkeit im Kloster zu S. Giovanni Rotondo. Kurz vor dem Tod wurden die Wundmale geheilt. Fotos, die nach dem Tod gemacht worden sind, zeigten nur glatte, gesunde Haut auf beiden Händen, von denen 50 Jahre Blut floss. Am 02. Mai 1999 wurde P. Pio heilig gesprochen. Sein Fest ist am 23. September.

Gebet zum Hl. Pater Pio

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Sel. Johannes Paul II. (1920-2005): Großer Verehrer Mariens, Erneuerer der Kirche, Verteidiger des Lebens, der Familie und der geistlichen Vater- und Mutterschaft, Freund der Jugend. Unsere besondere Hilfe im Familien-Apostolat sowie beim Fürbittgebet.

"Lasst uns niemals fürchten, die Herausforderung für unser Volk sei zu groß: sie wurden vom Kostbaren Blut Christi erlöst: sie sind sein Volk. Durch den Heiligen Geist behält sich Jesus Christus die "Lasst uns niemals fürchten, die Herausforderung für unser Volk sei zu groß: sie wurden vom Kostbaren Blut Christi erlöst: sie sind sein Volk. Durch den Heiligen Geist behält sich Jesus Christus die Letztverantwortung für die Annahme seines Wortes und für das Wachstum seiner Kirche vor. Er, Jesus Christus, ist es, der seinem Volk weiterhin die Gnade gewähren wird, trotz aller Schwierigkeiten, trotz aller Schwäche, den Anforderungen seines Wortes zu sprechen."                                (Ansprache an die Bischöfe von Indonesien, 7. Juli 1980)

GEBET
Guter Vater im Himmel! Der Heilige Vater Johannes Paul II. war ein lebendiges Abbild deines Herzens. Er hat uns die Liebe zum gekreuzigten und auferstandenen Heiland nahe gebracht und uns neu mit dem Feuer des Heiligen Geistes entzündet.
Sein ganzes Leben war getragen vom unbegrenzten Vertrauen auf deine Barmherzigkeit sowie von der kindlichen Hingabe an Maria.
Wir brauchen sein Beispiel und seine Hilfe für unsere Gemeinschaft und Mission – besonders im Dienst von Heilung und Befreiung. Darum bitten wir um seine baldige Heiligsprechung. Amen.
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Die andere unseren Neben-Patrone:

  • hl. Laurentius von Rom
  • hl. Philipp Neri
  • hl. Pfarrer von Ars (Johannes Maria Vianney)
  • hl. Faustina Kowalska
  • sel. Mutter Teresa

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Ganz für Dich, Jesus - mit Dir, Maria -
behütet von Dir, Hl. Josef!